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Hacker knacken GSM-Verschlüsselung

Sicherheitsexperten haben auf dem 26. Chaos Communication Congress (26C3) in Berlin eine Anleitung zum Knacken des gängigen Mobilfunk-Verschlüsselungsalgorithmus A5/1 vorgestellt.

Der Sicherheitsforscher Karsten Nohl will damit auf eine Sicherheitslücke aufmerksam machen, die bereits seit 15 Jahren bekannt sei und aktiv ausgenutzt wird.

Konkret wurde eine Brute-Force-Attacke auf den A5/1-Algorithmus durchgeführt. Nach drei Monaten fanden die GSM-Forscher jenen „geheimen Schlüssel für A5/1, der die Tür zur abgehörten GSM-Kommunikation öffnet“, so heise.de. Für den Angriff reichten 40 handelsübliche Rechner samt Grafikkarten, deren Power für Berechnungen genutzt wurde.

Zusätzlich wurden Tipps zum Bauen eines IMSI-Catchers („International Mobile Subscriber Identity“) auf Open-Source-Basis veröffentlicht. Mit dem Gerät kann man – ohne Wissen des Betroffenen und ohne Hilfe der Netzbetreiber – feststellen, wo sich ein Handy befindet und was gesprochen wird. Die Basis für den Eigenbau IMSI-Catcher bildet die freie Software OpenBTS und der Telefonanlagen-Software Asterisk. Als Hardware-Unterbau reicht ein Universal Software Radio Peripheral-Board aus.

Hacker knacken GSM-Verschlüsselung

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