Hacker klauen über 50 Millionen Datensätze

Die taiwanesische Polizei hat einen internationalen Hacker-Ring gesprengt, der über 50 Millionen persönliche Daten gestohlen und damit unzählige Bankkonten leer geräumt haben soll. Der Schaden geht in die Millionen. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, befanden sich darunter auch Informationen über den amtierenden Präsidenten Ma Ying-jeou.

Die taiwanesischen Ermittler nahmen insgesamt sechs Personen aus China und Taiwan fest, denen sie vorwerfen, vertrauliche Daten von Staatskonzernen, Regierungsbehörden, Telekommunikationsfirmen sowie Shopping-Sendern geklaut zu haben. Darunter sollen sich auch persönliche Informationen über den aktuellen Präsidenten Taiwans Ma Ying-jeou sowie dessen Vorgänger Chen Shui-bian befinden. Ein Sprecher der Kriminalbehörde sprach vom größten Hackingfall aller Zeiten in Taiwan.

Die Verdächtigen sollen mehr als 50 Millionen Datensätze mit persönlichen Aufzeichnungen geklaut haben. Mit Hilfe dieser Informationen sollen sie dann die Konten ihrer Opfer leer geräumt und so Millionen erbeutet haben. Zudem sollen sie einzelne Einträge im Internet für 10 US-Dollar angeboten haben. Dafür drohen den sechs Online-Kriminellen nun wegen Hackings und Betrugs bis zu fünf Jahren Haft.

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