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Hacker erpresste Sex-Videos von Frauen

Wie die Los Angeles Times berichtet, kam die US-Bundespolizei dem Hacker auf die Spur, als sie den Rechner einer Frau wegen einer ganz anderen Sache durchsuchte: Eine Frau wurde von ihrem Ex-Freund verfolgt. Die Frau wandte sich deshalb an die Polizei, die den Rechner des Stalking-Opfers filzte.

Dabei entdeckten die FBI-Beamten auch das Backdoor-Tool des jetzt verhafteten Mannes (der nicht identisch mit dem Stalker ist). Der 31 Jahre alte Mann, der querschnittsgelähmt ist, wird beschuldigt, die Rechner von mindestens 44 Mädchen und 186 Frauen gekapert zu haben.

Er durchsuchte die PCs nach freizügigen Aufnahmen der Besitzerinnen und schickte dann eine Mail an die Frauen. An die Mail war jeweils ein erotisches Foto angehängt. Er drohte in der Mail, die Fotos ihren Familien zu zeigen und diesen „die dunkle Seite“ der Frauen vor Augen zu führen. Davon würde er aber absehen, wenn die Frauen ihm ein selbst gedrehtes Sex-Videos von sich schicken würden.

Obendrein übernahm er auf den mit seiner Malware infizierten Rechnern die Kontrolle über daran angeschlossene Webcams und Mikrofone, die er via Remote-Zugriff steuerte. Damit soll der Angreifer die Frauen überwacht haben, ohne dass diese davon etwas merkten. Auf seinem PC fanden die Ermittler Dutzende von Videos, auf denen unwissende nackte Frauen zum Beispiel beim Verlassen der Dusche zu sehen sind. Auch Sex-Szenen der Frauen mit Männern zeichnete der Spanner auf. Aber es ging dem Beschuldigten nicht nur um nackte Haut, er sammelte auch Kontodaten und Kreditkartennummern.

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