Hacker-Angriff: Microsoft-Mail-Dienst geknackt

Mit Hilfe von sogenannten „Bots“ – das sind automatische Programme – konnten sich die Versender unerwünschter Werbenachrichten bei Microsoft anmelden und massenhaft Spam-Mails (Werbemüll) verschicken. Das System „Captcha“ (Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart) sollte dies eigentlich verhindern. Es bewirkt, dass sich ein Nutzer nur dann beim E-Mail-Dienst anmelden kann, wenn er verzerrte und bunt dargestellte Buchstaben-Zahlen-Codes in ein Eingabefeld eingibt. Laut „Computerworld“ ist jetzt offenbar ein spezielles Programm aufgetaucht, das darauf ausgelegt ist, das Captcha-Sicherheitssystem zu umgehen. Die Erfolgsquote des Bots liege bei über 30 Prozent. Die Bilder mit den Buchstaben-Zahlen-Kombinationen werden hierzu an einen Server geschickt und dort ausgelesen, sodass sich der Bot registrieren und massenhaft Werbe-Mails versenden kann.

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