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Gymnasiasten agierten als Hacker

Eine Handvoll Gymnasiasten hat die Augsburger Polizei einen regelrechten Schock versetzt. Die neun Schüler und zwei Arbeitslose aus der gesamten Bundesrepublik hatten monatelang ein profitables Geschäft indem sie gefälschte Pässe, Führerscheine oder kopierte Kreditkarten mit hohen Gewinnen verkauften. Dabei erzielten sie ein monatliches Taschengeld von bis zu 2000 Euro und kauften auf Kosten ahnungsloser Bürger auch mal ein Notebook, Mountainbike oder einen Apple iPod, berichtete Spiegel Online am Montag.

Die Hacker arbeiteten dabei in einem Tempo, dass selbst erfahrenen IT-Profis den Atem raubt. Die Schüler und die beiden Arbeitslosen, zwischen 15 und 22 Jahren alt, nutzten die Community Hacksector.cc um kinderleicht an sensible persönliche Daten von Privatpersonen, Unternehmen und sogar Behörden zu gelangen. Es wurden Bankdaten ausspioniert und diese eingeschworen Gemeinschaft lachte sich über die offenbar schlechten Sicherheitssysteme von Onlineshops kaputt.

Doch der Zufall kam den jungen Datendieben auf die Schliche in Form eines jungen Augsburger Polizeibeamten. Er suchte nach heißer Ware aus einem Onlineauktionshaus und dabei hatte er die jugendlichen Hacker schließlich entdeckt. Es folgte einer der bisher größten Schläge gegen die Online-Kriminalität in Deutschland. Die Informationen der Schüler waren für 33.000 User interessant, denn auf Hackersector.cc beschaffte sich der eine oder andere Bürger unerlaubte Tipps oder unechte Dokumente, die als echte Daten von Behörden getarnt waren. Jetzt ermittelt die Staatsanwalt Augsburg gegen die kriminellen Schüler und diesen droht im schlimmsten Fall eventuell hohe Schadensersatzforderungen durch Datendiebstahl geschädigte Bürger oder Firmen.

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