Großteil der Malware-Seiten liegt in China

Nach einer aktuellen Untersuchung des US-Suchmaschinenkonzerns Google befindet sich der Großteil der mit Malware infizierten Webseiten auf Servern im wirtschaftlich boomenden Land China, berichtete Golem.de am heutigen Montag.

Im Rahmen der Analyse, die rund 18 Monate dauerte wurden Milliarden Webadressen untersucht und dabei fanden die Sicherheitsexperten heraus, dass besonders erotische Webangebote die Gefahr bergen sich einen Virus, Wurm oder sonstige Malware einzufangen. Dabei wurden sieben Millionen Webadressen genommen, die nach DMOZ-Kategorien geordnet worden sind und dabei wurde klar, dass der Rechner nicht nur beim Besuch einer Erotik-Webseite sondern auch von jeder anderen Webseite mit Malware infiziert werden kann.

Es wurde ebenfalls die eingesetzte Serversoftware untersucht, die teilweise für die Malware-Verbreitung verantwortlich ist. Demnach waren 38 Prozent der Apache-, und PHP-Software nicht mehr aktuell und daher für mögliche Angriffe von Cyberkriminellen anfällig. Denn durch mögliche Sicherheitslecks ist es Cyberkriminellen möglich auf den Webserver gefährliche Malware einzuschleusen.

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