News

Großbritannien: USB-Stick mit sensiblen Häftlingsdaten verschlampt

Neuer Datenskandal in Großbritannien: Diesmal sind unverschlüsselte Informationen über Zehntausende Häftlinge verschwunden. Auf dem abhandengekommenen Memorystick seien unter anderem persönliche Daten von 10 000 Schwerverbrechern sowie Details über alle 84 000 Häftlinge in England und Wales gespeichert gewesen, räumte das Innenministerium in der Nacht zu Freitag ein. Ein Sprecher sagte, eine private Beratungsfirma habe die Daten verloren.

Es ist die dritte große Datenpanne in kurzer Zeit. Im vorigen Jahr waren unter anderem die Daten von Millionen Kindergeldempfängern verloren gegangen. Zuletzt wurden hochgeheime Dokumente unter anderem über das Terrornetzwerk El Kaida in einem Zug liegengelassen.

Auf dem Speichermedium waren unter anderem die Namen, Adressen und teils die geplanten Entlassungstermine der Gefangenen gespeichert. Er enthält zudem Adressen und Namen sowie Geburtsdaten von 30 000 Verbrechern, die sechs oder mehr Strafen auf dem Kerbholz haben. Der Schatten-Innenminister der oppositionellen Konservativen, Dominic Grieve, sagte, er sei „absolut entsetzt“ von der „Inkompetenz“. Die Firma PA Consulting hatte die Regierung am Montag über den Verlust informiert.

Großbritannien: USB-Stick mit sensiblen Häftlingsdaten verschlampt

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach