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Gratis-Tools umgehen Internet-Zensur

„Es ist ein guter Zeitpunkt, um die westlichen Reporter darauf hinzuweisen, dass es solche Tools gibt“, sagte Tao Wang, Direktor of Operations von Global Internet Freedom Consortium (GIFC). Wang wies auch darauf hin, dass in China bereits seit längerem arbeitende Reporter von den Tools wüssten und diese auch bereits regelmäßig einsetzen würden. Der GIFC geht davon aus, dass rund 1 Million in China lebende Menschen die Tools nutzen, um auf das Internet zuzugreifen.

Viele Journalisten, die früher nicht in China tätig gewesen sind, hatten sich überraschend über die dort herrschende Internet-Zensur geäußert, die sie daran hindert, dass zum Standard gewordene Recherche-Medium Internet einzusetzen. Durch die Zensur blockiert die chinesische Regierung den Zugriff auf Websites, die China-kritische Inhalte veröffentlichen. Und das obwohl vorab versprochen worden war, den von den Olympischen Spielen berichtenden Journalisten keinerlei Barierren zu errichten.Die Mitglieder der GIFC haben eine Reihe von Tools entwickelt, mit denen sich die Internet-Zensur der chinesischen Behörden umgehen lässt. Ziel der Gruppe ist es, chinesischen Internetnutzern Zugriff auf das gesamte Internet zu bieten, ohne dass die Regierung eingreifen kann.In der Praxis herrscht zwischen der GIFC und den chinesischen Behörden ein Katz-und-Mausspiel. Die Zensurbehörde bekämpft die GIFC-Tools, die wiederum die Methoden der Zensurbehörde mittels Updates für die Tools bekämpfen.“Wir wollen die große Firewall herunterreißen“, bringt Wang die Aufgabe der GIFC auf den Punkt. Der GIFC hat ihren Sitz in den USA. Ihr gehören eine Reihe von Organisationen und Unternehmen an. Zu den Mitgliedern gehören auch Anhänger der Falun Gong, einer in China verbotenen und verfolgten Sekte. Die GIFC finanziert sich durch Spenden. Alle Mitglieder arbeiten, so heißt es, unentgeltlich.

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