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Google: Street View wird europäischem Datenschutz entsprechen

Tapfer kämpfen Europas Datenschützer um sicherzustellen, dass Google mit Street View nicht allzu intime Bilder der Bürger des Kontinents ins Internet stellt. Google selbst meint, die Unschärfe-Funktion des Programms sei da ausreichend.

Die Feldversuche in Mai bei der Neuaufnahme von Bildern in Manhattan und die nachfolgenden Aufzeichnungen in den USA hätten gezeigt, dass die Technologie, die fotografierte Gesichter unkenntlich macht, funktioniere, verkündet Google selbst.

Das wollen zumindest in Großbritannien die Datenschützer nicht so recht glauben und verlangen Einblick in die Technologie, die Google verwendet – sollten sie die nicht bekommen, drohen sie damit, das Projekt zu stoppen.

Der Hintergrund für die Initiative der Datenschützer ist der Verdacht, dass Google bereits letzte Woche damit begonnen hat, in London Aufnahmen zu machen. Für Personenaufnahmen zu kommerziellen zwecken ist nach Meinung der Briten allerdings eine schriftliche Einverständniserklärung erforderlich.

Zur Frage, wann und wo Street View in Europa zum Einsatz kommen soll, hält Google sich im Übrigen bedeckt: Die konkreteste Aussage ist, dass man es “in einigen europäischen Ländern” verwenden will.

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