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Geringes Risikobewusstsein bei Nutzern mobiler Geräte

Laut einer von Symantec im Jahr 2012 durchgeführten Umfrage nutzen 90% aller Europäer mobile Geräte. Dabei erhielten etwa 30% der Befragten schon einmal eine Textnachricht von Unbekannt, in der sie aufgefordert wurden, dem in der Mitteilung enthaltenen Link zu folgen oder eine unbekannte Nummer anzurufen. In der Folge wurde jeder zehnte Europäer schon einmal Opfer von Internetkriminalität.

Die Befragung zur mobilen Sicherheit wurde von den Experten im Rahmen der jährlichen Analyse Norton Cybercrime Report durchgeführt. Teilgenommen haben 4.500 volljährige Bürger Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Dänemarks, Schwedens, der Niederlande, Italiens, Polens und Russlands – je 500 Personen aus jedem Land. 34% der befragten Besitzer von Smartphones und Tablets gaben an, nicht auf ihr Gerät verzichten zu können, und für 24% ist es der Gegenstand, den sie im Brandfall vorrangig retten würden.

Über die Hälfte der Europäer nutzt ein Smartphone zum Surfen im Netz, 36% zur Kommunikation in sozialen Netzwerken. 69% der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie auf ihrem mobilen Gerät Informationen persönlicher Art speichern oder auf diese zugreifen, wobei die Systeme von 35% der Befragten nicht passwortgeschützt sind.

Auch wenn sie sich der potentiellen Gefahr bewusst sind, so vernachlässigen die Besitzer mobiler Geräte häufig selbst die elementarsten Sicherheitsregeln. So räumten 41% der europäischen Umfrageteilnehmer ein, dass sie Apps aus nicht vertrauenswürdigen Quellen herunterladen, 34% gaben zu, beim Online-Shoppen nicht immer sichere Bezahlsysteme zu verwenden. Die meisten Europäer nutzen nach wie vor kostenlose und ungesicherte WLAN Hot Spots: 43% rufen auf diese Weise private Mails ab, 18% greifen auf ihr Bankkonto zu, 21% kaufen darüber im Internet ein und 38% kommunizieren in sozialen Netzwerken.

Besonders vorsichtig sind die deutschen Befragten: Nur 4% von ihnen speichern auf Mobilgeräten Bankdaten und 13% kaufen bedenkenlos mit Smartphones/Tablets im Internet ein. Bei den Italienern und Polen ist der letzte Wert beispielsweise um das 2 bis 2,5fache höher. Nur 6% der befragten Deutschen nutzen die Möglichkeit von Mobile Payment–Lösungen – gegenüber 13% der Briten, 17% der Dänen, 18% der Schweden und 25% der Polen.

Gemäß den Umfrageergebnissen haben drei von zehn Europäern ihr Smartphone schon einmal verloren oder es wurde ihnen gestohlen. In diesen Fällen fürchten 43% hohe Rechnungen für fremde Anrufe, 26% unrechtmäßige Transaktionen und weitere 26% fürchten um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten und Kontakte.

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Geringes Risikobewusstsein bei Nutzern mobiler Geräte

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