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Gericht verurteilt Cyber-Stalker

Ein US-Gericht hat den Hacker Jeffrey Weinberg zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt. Wie das US-Magazin Wired berichtet, hatte der Mann das MySpace-Profil des US-Models Amor Hilton in seine Gewalt gebracht und die 18-Jährige wiederholt telefonisch belästigt. Für die Rückgabe des Profils soll er Telefonsex und Nacktfotos von Hilton gefordert haben. Diese alarmierte die Polizei, die den vorbestraften Hacker überführte.

Jeffrey Weinberg soll am 28. Dezember vergangenen Jahres das MySpace-Profil von Hilton gehackt haben. Die 18-Jährige betreibt dort und auf anderen Seiten eine beliebte Videosendung. Am gleichen Tag begannen anzügliche Anrufe des Hackers, der sich selbst „VIP“ nannte. Zudem soll Weinberg den Handy-Vertrag des Models gehackt haben und von ihr Telefonsex und Nacktbilder erpresst haben. Hilton ließ sich die Belästigungen nicht gefallen, zeichnete die Gespräche auf und übergab diese der Polizei.

Nach wochenlanger Fahndung und der tatkräftigen Unterstützung des Opfers konnte die Polizei den Hacker im Januar fassen. Weinberg bekannte sich vor dem kalifornischen Gericht nun für schuldig, das MySpace-Profil von Amor Hilton gehackt zu haben. Dabei war er erst im November aus der Haft entlassen worden, nachdem er eine zehnmonatige Strafe wegen Einbruchs in die Datenbanken des Unternehmens LexisNexis verbüßt hatte. Nun wird er sich nach der erneuten Haftstrafe wohl auf weitere Tage im Gefängnis einstellen müssen, da er mit dem MySpace-Hack gegen seine Bewährungsauflagen verstieß. Ein weiteres Vorsprechen bei dem Richter ist ihm auf jeden Fall sicher.

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