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Forscher entwickeln Tarnkappe für Kameras

Wissenschaftler bei HP haben eine Technologie entwickelt, die Menschen auf Überwachungskameras unkenntlich macht. Der Haken: Der Träger muss sich registrieren und seine Position jederzeit erfassen lassen.

Jack Brassil, ein Computerexperte beim amerikanischen PC-Hersteller Hewlett-Packard, hat ein neues System entwickelt: Dieses wird in Überwachungskameras eingebaut und sagt den Apparaten, was sie filmen dürfen und was nicht. Das gilt vor allem für Überwachungskameras im öffentlichen Raum. Der Anwender muss sich dazu registrieren und einen GPS-Sender mit sich tragen. Das Gerät teilt allen Kameras in der näheren Umgebung mit, dass sie die entsprechende Person nicht filmen dürfen.

Die Idee kam leider nicht so gut an, wie von Brassil erhofft: »Ich denke nicht, dass ihre Ziele überhaupt richtig sind«, meint Ian Brown, zuständig für Privatsphäre an der britischen Oxford Universität. Seiner Meinung nach, sei das neue System noch schlimmer als die bloße Überwachung, da das Gerät die Position jedes Menschen jederzeit aufzeichnet.

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