News

Firefox Add-on doch nicht infiziert

Eine der beiden Firefox-Erweiterungen, die Mozilla wegen eines enthaltenen Trojanischen Pferds gesperrt hatte, ist doch harmlos. Die Infektion hat sich als Fehlalarm heraus gestellt.

Der Browser-Hersteller Mozilla hatte kürzlich gemeldet, zwei Firefox-Erweiterungen auf Mozillas Add-on-Website AMO seien mit Trojanischen Pferden verseucht. In einem der beiden Fälle hat Mozilla diese Einschätzung inzwischen revidiert. Genauere Analysen haben ergeben, dass nur eines der beiden Add-ons infiziert ist.

Mozilla hat mit Software-Entwicklern und dem Antivirushersteller McAfee die beiden unter Malware-Verdacht stehenden Add-ons näher untersucht. Dabei hat sich heraus gestellt, dass die experimentelle Firefox-Erweiterung „Sothink Video Downloader 4.0“ entgegen der ursprünglichen Meldung kein Trojanisches Pferd enthält. Es handelte sich vielmehr um einen Fehlalarm eines der verwendeten Virenscanner.

Die Erweiterung „Master Filer“ ist hingegen tatsächlich mit einem Schädling aus der Familie „Win32.Bifrose“ infiziert. Die Entdeckung dieses Schädlings im Januar hatte die Überprüfung weiterer Add-ons mit zusätzlichen Antivirusprogrammen ausgelöst. Dabei kam es zu dem Fehlalarm beim Sothink Video Downloader. Dieser ist inzwischen wieder zum Download frei gegeben.Beide Firefox-Erweiterungen sind auf AMO (addons.mozilla.org) als experimentell gekennzeichnet. Solche Add-ons sind noch nicht im Rahmen des von Mozilla praktizierten Veröffentlichungsverfahrens durch Moderatoren überprüft worden.

Firefox Add-on doch nicht infiziert

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach