Fehler in Microsofts Virendefinition legte Skype lahm

Eine fehlerhafte Definitionsdatei hat dafür gesorgt, dass der VoIP-Client Skype von Microsofts Sicherheitsprodukten zeitweise als unerwünschte Werbesoftware eingestuft wurde. Dadurch wurden den Anwendern Warnmeldungen angezeigt.

Microsoft teilte jetzt mit, dass die Probleme durch eine am Freitag veröffentlichte Anti-Virus Definitionsdatei ausgelöst wurden, die einen Fehler enthält. Skype sei fälschlicherweise als die PopUp-Werbesoftware Win32/Vundo.gen!D erkannt worden. Mit neuen Signaturdateien ab Version 1.31.9121.0 sollten die Schwierigkeiten nun nicht mehr auftreten, hieß es.

Skype wurde wegen des Fehlers zwar nicht entfernt, konnte aber nicht mehr ausgeführt werden. Eine Neuinstallation des Programms ist daher nach dem Einspielen der fehlerbereinigten Signaturdatei nicht notwendig. Nach Angaben von Microsoft sollte Skype dann wieder wie bisher funktionieren.

Das fehlerhafte Signaturupdate betraf Windows Live OneCare, den Windows Live OneCare Sicherheitsscanner und die ForeFront Client Security Sicherheitslösungen für Firmenkunden. Windows Defender und das Microsoft-Tool zum Entfernen bösartiger Software waren nicht betroffen.

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