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FBI wollte Half-Life-2-Hacker in eine Falle locken

Der deutsche Hacker Axel „Ago“ Gembe sollte mit einem fingiertem Jobangebot in die USA gelockt und dort verhaftet werden. Doch der Hacker entging der Falle.

Die US-Behörde FBI und der Spieleentwickler Valve sollen zusammen versucht haben den deutschen Hacker Axel „Ago“ Gembe in die USA zu locken und dort verhaften zu lassen, schreibt das US-Magazin wired. Grund dafür ist Gembes Beteiligung am im Jahre 2003 verübten Quellcode-Diebstahl des damals in der Entwicklung befindlichen Ego-Shooters Half-Life 2.

2003 sorgte der Fall für erheblichen Wirbel. Valve-Chef Gabe Newell wendete sich über ein Forums-Posting an die Spielszene und bat um Mithilfe bei der Suche nach den Hackern. 2004 meldete sich Gembe bei Valve und erklärte, er habe aus reiner Neugier am Entwicklungsstand des heiß begehrtem Spiels das Firmennetz von Valve gehackt. Die Weitergabe seine Methode an die tatsächlichen Software-Diebe sei „versehentlich“ geschehen.

Daraufhin blieb Gembe mit dem Softwareunternehmen Valve in Kontakt – ihm wurde wenig später ein möglicher Arbeitsvertrag in Aussicht gestellt. Der Grund, warum er die Einladung nach Amerika letztendlich nicht annahm und ihm damit eine Verhaftung erspart blieb, ist unklar.

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