FBI verhaftet Hacker-Bande

Das US-Bundespolizei FBI konnte in der Ukraine eine Hacker-Bande dingfest machen und wurden von den Ermittlern des osteuropäischen Landes verhaftet. Es handelt sich um fünf verdächtige Hacker, die ein Teil der Gruppe sein sollen die sich in den USA auf kleine und mittelständische Firmen als Angriffsziele ausgerichtet hatten.

Die Verdächtigen sollen erst die Rechner ihrer Opfer mit dem Zeus-Trojaner infiziert haben um in den Besitz von Zugangsdaten zu Onlinebanking-Konten zu gelangen. Das gestohlene Geld erhalten die Hacker indem sie so genannte Finanzagenten verpflichten.

Die Finanzagenten bekommen das Geld auf ihr Konto überwiesen und müssen es dann anschließend auf ein Konto der Cyberkriminellen zahlen. Als Gegenleistung erhalten sie eine Provision von 10 Prozent des Überweisungsbetrags. Nach Angaben des FBI sei es ein schwerer Schlag gegen die kriminellen Anwender des Zeus-Trojaners. Vor vier Jahren war Zeus zum ersten Mal aufgetaucht.

Der Trojaner verseucht ungeschützte Computer, stiehlt wichtige Zugangsdaten zum Online-Banking und sendet diese Daten dann zum Cyberkriminellen. Zudem kann Zeus selbst Überweisungen durchführen und die neueste Version kann sogar die mobile TAN mTAN abfangen. Vor wenigen Wochen wurde Zeus für einen Angriff auf Kunden der Volksbanken eingesetzt. In Hacker-Foren kann der Trojaner in Form eines virtuellen Baukastens für rund 350 Euro erworben werden.

Zur eigenen Sicherheit sollte stets aktuelle Virenschutzsoftware eingesetzt, Mails fremder Absender gleich gelöscht und vorsichtig im Netz gesurft werden.

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