Falsche Mails von Western Union

Nach den Paketdiensten muss nun der Bargeldtransfer als Köder für mitgeschickte Malware her halten. Vorgeblich sei ein Geldtransfer des Angeschriebenen nach Russland in einer Sicherheitsprüfung aufgefallen.

Eine Gruppe von Malware-Spammern hat es sich offenbar zum Ziel gesetzt alle möglichen Dienstleister als Köder für potenzielle Opfer zu verwenden, um noch mehr Malware unters Volk zu bringen. Waren es in den letzten Wochen die Paketdienste UPS und FedEx, ist nun das Geldtransferunternehmen Western Union an der Reihe.

Die Mails kommen mit einem Betreff wie „Western Union MTCN #1234567890“ (die Nummern variieren) und einer gefälschten Absenderangabe. Im Text heißt es, der Geldtransfer zu einer Person in Moskau sei vom Sicherheitsdienst gestoppt worden. Der Mail-Empfänger möge seinen Personalausweis sowie seine Kreditkarte einpacken und sich zum nächstgelegenen Büro von Western Union begeben.

Auch die vorgeblich im Anhang der Mail zu findende Rechnungskopie solle er ausdrucken und mitnehmen, um sie vorzulegen. Im Anhang der Mails befindet sich ein ZIP-Archiv namens „RN67761263.zip“ mit gleichnamigen, 61 KB großen EXE-Datei darin. Dabei handelt es sich um ein Trojanisches Pferd, das vertrauliche Daten ausspionieren und an die Täter übermitteln soll.

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