Facebook verklagt Porno-Website

Der kanadische Pornoseitenbetreiber Istra Holdings soll versucht haben, illegalen Zugriff auf die persönlichen Daten der Facebook-Nutzer zu erhalten.

Der Betreiber der Social-Network-Website reichte daraufhin Klage beim Bundesgericht in San Jose (Kalifornien) ein. Bereits im Juni soll Istra Holdings versucht haben, mit automatisierten Scripts an die Nutzerdaten zu gelangen. Dabei traten allerdings Fehler auf, woraufhin Facebook auf diese Aktion aufmerksam wurde.

Zunächst wurde eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Das Gericht ordnete an, die Betreiber der Server zu identifizieren, auf denen die Scripts abgelegt waren. Die IP-Adressen führten dann zu zwei Rechnern, die Istra Holdings zuzuordnen sind. Ob das Unternehmen beim Datenklau Erfolg hatte, konnte noch nicht festgestellt werden.

Facebook will nun ein Verbot für die Zugriffe des Beschuldigten auf das soziale Netzwerk erwirken. Zudem verlangt man Schadensersatz in nicht genannter Höhe. Nach Angaben von Facebook belaufen sich die bisherigen Ermittlungskosten auf rund 5000 US-Dollar.

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