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Facebook ignorierte Hinweis auf Sicherheitslücke

Britischen Medienberichten zufolge ignorierte Facebook Hinweise auf eine Sicherheitslücke in seinem Portal, durch die Angreifer eigene JavaScripts im Browser angemeldeter Anwender ausführen können – und so etwa die Authentifizierungs-Cookies auslesen oder die Profile manipulieren können. Erst im Mai musste Facebook eine Cross-Site-Scripting-Lücke in seinem System schließen. Schätzungsweise 70 Millionen Anwender hätten solch einer Attacke prinzipiell zum Opfer fallen können.

Entdeckt wurde das neue Problem dem Register zufolge vom deutschen Spiele-Entwickler Artur Wachelka, der mit Facebooks Markup Language (FMBL) ein Schachprogramm als Widget schreiben wollte. Dabei war Wachelka ein Fehler bei der Verarbeitung bestimmter Tags aufgefallen, mit der sich eigenes JavaScript übergeben und an den Browser senden ließ.

Zwar informierte Wachelka dem Bericht zufolge Facebook über die Schwachstelle und ließ den Betreibern sogar einen Demo-Exploit zukommen, als Antwort erhielt er allerdings, dass FBML-Tags kein JavaScript ausführen könnten. Mittlerweile soll Facebook den Fall aber neu untersuchen. Dass Facebook-Widgets viel Missbrauchspotenzial bieten, zeigte sich Anfang des Jahres, als Spammer über manipulierte Widgets versuchten, Spyware zu verteilen.

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