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Extremphishing

Die jüngsten Fortschritte der Browser wie Netscape 8 oder Internet Explorer 7 in Punkto Sicherheit machen es den bösen Jungs zunehmend schwerer, mit ihren gewohnten Phishingmethoden noch Erfolg zu haben.

Nun ist es in der Malware-Welt so, dass technische Fortschritte die Entwickler ihrerseits motivieren, neue Ausweichmöglichkeiten zu finden. Und wir haben ein paar interessante E-Mail erhalten, die darauf hinweisen, dass genau
dies auch im Phishing-Bereich passiert.

Unserem Kollegen Michael Molsner aus Japan wurde eine seltsame E-Mail an seine Adresse geschickt. Der Text selbst folgt dem üblichen „Helfen Sie uns, Ihre Identität zu schützen“-Schema, und gibt vor, von PayPal zu stammen. Interessant ist dabei die URL, die zur Seite www.aafe.cn führt – der „Academy of Armoured Force Engenering“.

Während die Website echt zu sein scheint, kann man das von der verlinkten „PayPal“-Seite nicht behaupten. Der User wird nämlich direkt zur Seite http://www.skycar.net.cn/ weitergeleitet, wo ein interessantes Javascript geladen wird.

Dieses Script stellt das Browserfenster auf maximale Grösse, und präsentiert dem User folgenden Anblick:

Wie Sie sehen können, gibt es hier eine Adressleiste, in der „https://www.paypal.com/us“ steht, aber das ist nicht die echte Adresszeile des Browsers! Es handelt sich um ein spezielles Eingabefeld innerhalb Java Applets, dass den Anschein erwecken soll, Teil des Browsers zu sein.
Die wirkliche Websiteadresse wird – in diesem Falle im Browser Opera – richtigerweise als www.skycar.net.cn angezeigt (im blauen Balken).
Wie auch immer – User, die hier nicht aufpassen, und ihre PayPal-Daten auf der Website eingeben, stehen ziemlich dumm da.

Ebenfalls interessant: Bei Firefox funktioniert dieser Trick nicht – er zeigt zwar kurzzeitig die gefälschte Adresszeile an, blendet sie dann aber aus.

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