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Experte warnt vor „digitalem 11. September“

Der Chef der EU-Agentur für Informationssicherheit, Andrea Pirotti, hat vor einem „digitalen 11. September“ durch Cyber-Angriffe gewarnt.

Regierungen und Unternehmen in der EU müssten sich verstärkt gegen Hacker-Angriffe von Kriminellen im Netz wappnen und sich auch auf Terror-Aktionen gefasst machen, sagte Pirotti am Dienstag in Brüssel. Seine Agentur für Netzwerk- und Informationssicherheit, ENISA, brauche mehr Personal: „Wir wollen einen digitalen 11. September vermeiden.“

Informationstechnologie sei heute ein zentraler Bestandteil „aller kritischen Infrastruktur“ wie der Steuerung von Kraftwerken oder Flughäfen, erläuterte Pirotti. Ein groß angelegter Cyber-Angriff könne deshalb erheblichen Schaden anrichten, vergleichbar den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA.

ENISA berät seit drei Jahren die EU-Staaten und die Institutionen in Brüssel bei der Sicherung sensibler Computernetze. Die Agentur mit Sitz in Heraklion beschäftige derzeit rund 50 Mitarbeiter, erklärte Pirotti. Er benötige rund 30 Experten zusätzlich. Zudem hoffe er darauf, dass das Mandat seiner Agentur verlängert werde.

ENISA wurde zunächst nur befristet bis März kommenden Jahres eingerichtet, Pirotti rechnet aber damit, dass das Mandat in den kommenden Tagen bis mindestens 2012 verlängert wird.

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