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Erpresser-Trojaner sperrt PC

Freischaltung erst nach teurem Telefonanruf

Internet-Kriminelle haben eine neue Masche entwickelt, sich an der Gutgläubigkeit unvorsichtiger Anwender zu bereichern. Der vor kurzem vom Sicherheitsunternehmen Sunbelt entdeckte Trojaner Delf.ctk macht die Rechner der Opfer so lange unbenutzbar, bis diese sich zur Zahlung von 35 US-Dollar per Anruf einer 0900-Nummer bereit erklären.

Die von dem Trojaner infizierten Systeme zeigen eine Bildschirm füllende Warnmeldung an, die behauptet, dass die Lizenz einer angeblich auf dem Rechner installierten Sicherheitssoftware für den Schutz vor Spy- und Adware abgelaufen ist. Außerdem wird der Nutzer vor der weiteren Verwendung seines nun angeblich schutzlosen Systems gewarnt.

Natürlich wird auch die Möglichkeit für die erneute Aktivierung der ja eigentlich nicht vorhandenen Schutzsoftware geboten. Klickt man die entsprechende Schaltfläche an, werden 0900-Nummern und eine Aufforderung zur Eingabe einer PIN angezeigt. Der Anwender hat keine Chance wieder Zugriff auf das System zu erhalten, es sei denn er bezahlt, so Sunbelt-Chef Alex Eckelberry. Der Zahlungsdienstleister, über den das Ganze abgewickelt wird, hat seinen Hauptsitz auf den Seychellen, einem Inselstaat im Indischen Ozean. Rechtlich dürfte das Unternehmen deshalb wohl kaum zu belangen sein.

Erpresser-Trojaner sperrt PC

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