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Einzelhandel öffnet Betrügern Tür und Tor

In die Hälfte der im Einzelhandel installierten WLANs können Hacker problemlos eindringen.

Bei einem Test des Sicherheitsanbieters Airdefense kam heraus, dass über die Hälfte der 3.000 untersuchten Drahtlosnetze in Einzelhandelsgeschäften ganz einfach zu knacken sind. Ein Viertel davon war überhaupt nicht, ein weiteres Viertel nur unzureichend verschlüsselt. Airdefense hatte für die Studie Geschäfte in den wichtigsten Einkaufsgebieten der USA und Europas herangezogen.

Die WLAN-Lücken im Handel seien besonders gefährlich, weil darüber routinemäßig persönliche Angaben wie Kreditkarten-Informationen oder andere sensible Kunden-Angaben übertragen werden. Airdefense meint, dass diese offenen WLANs die Hacker zum Datendiebstahl geradezu einladen würden. “Hacker suchen immer nach den einfachsten Schwachstellen, und diese sind derzeit vor allem bei den Drahtlosnetzen im Handel anzutreffen“, sagt der Studienverantwortliche bei Airdefense, Richard Rushing.

Experten bestätigten die erschreckenden Ergebnisse der Untersuchung. “Man braucht doch nur eine Straße mit einem Laptop entlang zu fahren, um etliche offene WLAN-Zugänge zu finden. Um in diese Netze einzudringen, muss man noch nicht einmal IT-Kenntnisse haben“, kommentierte Gartner-Analyst Avivah Litan die Studie.

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