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Doppelte Verluste durch Hacks in virtuellen Umgebungen

Laut einer im Auftrag von Kaspersky Lab von B2B International unter 5.500 Unternehmen durchgeführten Umfrage kommt die Wiederherstellung nach Hackerattacken Firmen durchschnittlich doppelt so teuer zu stehen, wenn eine virtualisierte Infrastruktur betroffen ist.

Die Beseitigung von Verlusten nach dem Hack einer physischen Infrastruktur kostet Unternehmen durchschnittlich 400.000 Dollar, wenn eine virtuelle Infrastruktur betroffen ist, liegen die Kosten bereits bei 800.000 Dollar. Dieses Verhältnis gilt im Großen und Ganzen auch für kleine und mittelständische Unternehmen. So berichten durchschnittliche Betriebe dieses Sektors von Verlusten in Höhe von 26.000 Dollar in einer physischen Infrastruktur und von 60.000 Dollar in einer virtuellen.

Laut Andrey Pozogin, Experte für Cybersicherheit bei Kaspersky Lab, liegt der Hauptgrund dieser Kostenexplosion durch Hacks virtueller Umgebungen darin, dass die meisten Unternehmen eine virtuelle Infrastruktur für die allerwichtigsten Operationen verwenden. Dabei führt ein Angriff auf physische Knoten in 36 Prozent der Fälle zu zeitweiligen Verlusten von für das Unternehmen kritisch wichtigen Informationen. Doch werden virtuelle Server und Workstations gehackt, so steigt der Anteil auf 66% der Fälle. Im Fall virtueller Umgebungen macht die Beseitigung der Folgen meist zusätzliche Ausgaben für Drittexpertisen erforderlich, unter anderem müssen Juristen und Experten auf dem Gebiet Risikomanagement hinzugezogen werden.

Zwei zusätzliche Aspekte, die die Kosten für die Wiederherstellung virtueller Umgebungen in die Höhe treiben, liegen zum einen in der Schwierigkeit, die Sicherheit zu gewährleisten, und zum anderen in der Unterschätzung der Bedrohungslandschaft. Die Umfrage zeigt, dass 42% der Unternehmen meinen, die Bedrohungen für die Informationssicherheit seien in virtuellen Umgebungen wesentlich geringer als in physischen. 45 Prozent der Unternehmen berichteten, dass sie das Sicherheitsmanagement in virtuellen Umgebungen als Problem ansehen. Überdies setzen nur 27% der Unternehmen Schutzlösungen ein, die speziell für virtuelle Umgebungen entwickelt wurden.

„Die Unternehmen erwarten, dass durch den Übergang in die Virtualisierung die Ausgaben für die IT sinken und ihre Infrastruktur ökonomischer wird“, erklärt Matvey Voytov, Corporate Products Group Manager bei Kaspersky Lab. „Trotzdem haben die Umfrageergebnisse gezeigt, dass die Verluste die Kosten übersteigen können, wenn den Fragen der Sicherheit virtueller Umgebungen nicht genügend Aufmerksamkeit gewidmet wird. Unserer Ansicht nach sollten die Unternehmen eine spezielle Sicherheitslösung für virtuelle Umgebungen mit zentralisierter Steuerung und Berichtsfunktion verwenden. Die Lösung sollte nicht ressourcenintensiv sein, mit einer hohen Bedrohungs-Erkennungsrate und der Fähigkeit, verdächtige Aktivität umgehend zu identifizieren.“
Den vollständigen Umfragebericht mit weiteren statistischen Daten können Sie hier downloaden.

Quelle: Kaspersky

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