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Die Briten und die Cyberkriminalität

Laut einer Umfrage, die in Großbritannien im Auftrag des Regierungsdienstes GetSafeOnline durchgeführt wurde, war mehr als die Hälfte der Briten schon einmal von Cyberverbrechen betroffen. Die individuelle Verlustsumme betrug dabei durchschnittlich 247 Pfund (etwas über 300 Euro).

An der Umfrage nahmen mehr als 3.000 Anwender teil. 17% der Befragten, die schon einmal Opfer von Cyberattacken waren, gaben an, sich geschämt, und daher niemandem von dem unangenehmen Vorfall berichtet zu haben. 29% der Opfer waren nicht in der Lage, ihr Verhalten im Internet in Bezug auf Sicherheit richtig einzuschätzen. 19% verloren aufgrund des Vorfalls Geld, 40% mussten alle Passwörter ändern, 15% ihre Bankkarte austauschen.

Am häufigsten hatten es die Einwohner Großbritanniens mit Viren (20% der Befragten), mit Einbrüchen in ihr E-Mail-Postfach (18%), dem Hack ihres sozialen Profils (12%), der Nicht-Zustellung von im Internet gekauften Waren (12%) sowie Online-Betrug mit Kreditkarten zu tun (9%).

Die Ergebnisse der Umfrage zeigten zudem, dass die britischen Opfer von Cyberkriminalität meist nicht aus ihren Fehlern lernen. 65% der Laptop-Besitzer, die schon einmal Opfer von Cyberkriminalität waren, und 75% der Smartphone-Nutzer zogen keinerlei Konsequenzen aus den Vorfällen und nutzen ihre Geräte auf die gleiche Weise wie vorher.

Quelle:

Die Briten und die Cyberkriminalität

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