Der Trend geht zur kurzen Phishing-URL

Sicherheitsexperten haben herausgefunden, dass Phishing-URLs in letzter Zeit deutlich kürzer geworden sind. Sie sehen darin eine weitere Maßnahme der Phisher, ihre Opfer zu täuschen.

Die kriminellen Phisher scheinen zu glauben, dass kurze Webadressen mehr Glaubwürdigkeit ausstrahlen. Dies vermuten jedenfalls die Internet-Sicherheitsspezialisten der IBM-Tochter ISS (Internet Security Services). Sie konnten feststellen, dass die Adressen, zu den Phisher ihre Opfer umleiten, in letzter Zeit deutlich kürzer geworden sind.

Bisher bestanden die URLs aus 30 bis 37 Buchstaben. In den letzten Wochen fanden sich jedoch immer häufiger Phishing-Adressen mit durchschnittlich nur noch 17 Buchstaben. ISS-Mitarbeiter Ralf Iffert sieht darin eine gezielte Maßnahme der Phisher: “Es scheint, als nutzten sie die kurzen Adressen, um den Verdacht ihrer potentiellen Opfer abzulenken“, schreibt er im ISS-Blog Frequency X.

Ob die kurzen Adressen nur eine vorübergehende Maßnahme sind oder eine „lang anhaltende Veränderung, um zu versuchen, existierende Schutzsysteme zu umgehen“, bleibt abzuwarten.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.