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Das schwächste Glied der Kette

In diesem Jahr beobachten wir einen enormen Anstieg von Angriffen, die sich gegen Online-Banking-Systeme richten. Letzten Monat stellte Roel beispielsweise einen Eintrag über das trojanische Programm Banker.cmb ins Weblog, das es auf Kunden der Bank ABM-AMRO abgesehen hatte und damit große Aufmerksamkeit auf sich zog.

Offensichtlich ist es Kriminellen auf der ganzen Welt klar geworden, dass das schwächste Glied jedes Sicherheitssystems immer der Mensch ist.

Heute haben wir eine Phishing-Attacke gegen die rumänische Zweigstelle der Groupe Societe Generale abfangen können. Dabei handelte es sich um den dritten Phishing-Versuch gegen die BRD-Gruppe innerhalb der letzten Tage. Dieses Mal aber ist mir die von den Kriminellen verwendete Methode ins Auge gesprungen: Sie verschickten eine E-Mail mit dem Hinweis, dass die Site www.brd-net.ro bei vergangenen Phishing-Attacken benutzt wurde und alle BRD-User daher nun eine neue, sichere Website verwenden sollten.

Erstaunlich ist, dass es sich bei www.brd-net.ro tatsächlich um die Site handelt, die BRD fürs Online-Banking in Rumänien zur Verfügung stellt. Das steht im Gegensatz zum Vorgehen anderer Banken, die für das Online-Banking eine Seite auf ihrer Hauptwebsite verwenden.

Meiner Meinung nach sind Banken nicht gut beraten, wenn sie unterschiedliche Domains für ihre Hauptwebsite und die Online-Banking-Site verwenden. Diese Praxis führt nur zu Verwirrungen und erleichtert es Betrügern, Bankkunden ihre persönlichen Daten zu entlocken.

Das schwächste Glied der Kette

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Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

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2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

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