Cyberkriminelle setzen auf Telefon-Marketing

Nach einem Bericht der britischen Online-Sicherheitsiniative „Get Safe Online“ setzen die Cyberkriminelle auf eine neue Masche um User abzocken zu können. In Großbritannien ist schon jeder vierte Erwachsene das Opfer von den so genannten fiesen Scareware-Betrüger geworden. Laut dem Berichten tarnen sich die Cyberkriminellen als Mitarbeiter von IT-Helpdesks und rufen User einfach an.

Es wird eine Vertrauensbasis geschaffen indem Details wie der volle Name des Users genannt wird. Im Rahmen des Telefonats wird dem Angerufenen eingeredet, dass sein Rechner infiziert sei und deshalb bedroht wäre. Sollte der Nutzer auf den Anrufer hören, dann wird ihm ein vermeintlicher Patch angeboten und dafür satte 30 Pfund als Unkostenbeitrag berechnet. Wenn der Patch installiert wird, dann kann der Cyberkriminelle auf die sensiblen persönlichen Daten des Computers zugreifen und kennt durch die Kreditkarten-Zahlung die entsprechenden Kreditkartendaten.

Wie die Online-Sicherheits-Initiative berichtet arbeiten die Cyberbanden mit 300 bis 400 Mitarbeitern und arbeiten wie ein Callcenter aber auf die kriminelle Art. Der Trend zeigt dass die Cyberkriminellen die technische Unwissenheit und das hohe Sicherheitsbewusstsein für ihre kriminellen Zwecke ausnutzen.

Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis der die Scareware-Anrufe auch in anderen Ländern ihre Verbreitung finden werden. Die Cyberkriminellen setzen auf immer neue Maschen und Techniken verbunden mit dem Ziel sensible persönliche Daten zu stehlen oder neue Einkommensquellen aufzubauen.

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