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Cyberkriminelle reiten auf der Obama-Welle

Mit mehr als zwei Millionen Trojaner-E-Mails versuchen Kriminelle auf der Begeisterungswelle für den designierten US-Präsidenten Barack Obama (Demokratische Partei) mitzuschwimmen.

Dabei handelt es sich nach Angaben des Sicherheitsunternehmens Cloudmark um eine E-Mail, die einen Link zu Webseiten enthält, die von einem weltweiten Botnetz gehostet werden.

Auf diesen pseudo-offiziell gestalteten Seiten mit Bezeichnungen wie America.gov befindet sich ein Verweis auf ein Barack-Obama-Video, das angeblich ein Update des Adobe Flash-Players bedingt. Anwender, die den automatischen Download von dieser Seite tatsächlich ausführen, installieren jedoch den so genannten Obama-Trojaner, auch bekannt als Possible_Crypt oder Mal/Emogen-N.

„Während das Erscheinen einer neuen Trojaner-Welle kaum überrascht, so sind das Timing, das Thema und die Tiefe der Attacke bemerkenswert“, sagte Sascha Siekmann, Technical Support Engineer bei Cloudmark. „Anwender sollten generell keine Links in E-Mails von unbekannten Absendern öffnen, sondern die Nachricht löschen und sich an die Sicherheitsabteilung des Internet Service Providers wenden, um vor diesen Attacken geschützt zu werden.“

Cyberkriminelle reiten auf der Obama-Welle

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