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Cyber-Kriminelle schießen sich auf Online-Gamer ein

Vermeintliche Cheats und Patches in Tauschbörsen enthalten oft Malware.

Laut Bericht des Antivirus-Anbieters G Datat haben sich Online-Kriminelle auf die Gamer-Fraktion eingeschossen. Die Experten haben 1.000 Dateien überprüft, die aus P2P-Tauschbörsen stammen. Dabei handelt es sich um Patches, Wallhacks und Cheats für Online-Spiele – jedenfalls vorgeblich. Mehr als die Hälfte der untersuchten Dateien enthalten jedoch Malware. Bei den verseuchten Dateien entfallen dabei allein 30 Prozent auf „P2P-Worm.Win32.P2PAdware.a“.

Für die Verbreitung ihrer Schädlinge setzen die Malware-Programmierer auf P2P-Netze, in denen die Malware länger überlebt als auf offen zugänglichen Websites. Der Schwarzmarkt für gestohlene Anmeldedaten und virtuelle Güter aus Online-Spielen boomt. Solche Daten sind mittlerweile doppelt so viel wert wie gestohlene Kreditkartennummern. Die Anzahl der Malware, die auf Online-Spiele spezialisiert ist, übertrifft inzwischen die von Trojanern für das Online-Banking.

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