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Cyber-Kriminalität im geografischen Wandel

Mexiko und Afrika werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu neuen Ausgangspunkten für die weltweite Internetkriminalität entwickeln.

Bislang agiert die Mehrzahl der Internetkriminellen von Russland, China und Südamerika aus. Doch das wird sich nach Ansicht der Sicherheitsexperten von F-Secure in den nächsten Jahren ändern. Angriffe aus Zentralamerika, Indien, China und Afrika werden immer mehr in den Fokus rücken.

Die Forscher des F-Secure Sicherheitslabors haben den geografischen Wandel der Internetkriminalität seit 1986 aufgezeichnet. Demnach findet seit 2003 eine Professionalisierung der Internetkriminalität statt, in deren Zuge auch die Zahl der zielgerichteten Angriffe stark zugenommen hat. Ursprungsländer für die Herstellung und Verbreitung der Schadcodes sind Länder der ehemaligen Sowjetunion, etwa Russland, Weißrussland, die Ukraine, Kasachstan, Litauen und Lettland. Weitere Brennpunkte für die weltweite Internetkriminalität sind Brasilien und China.

Nach Aussage der Sicherheitsexperten werden sich Mexiko und Afrika mit hoher Wahrscheinlichkeit zu neuen Ausgangspunkten für die weltweite Cyber-Kriminalität entwickeln. Darüber hinaus wird auch der Trend zu immer raffinierteren und zielgerichteten Angriffen weiter zunehmen. Mikko Hyppönen, Chief Research Officer bei F-Secure, ist der Überzeugung, dass sozioökonomische Faktoren, und dort insbesondere der Mangel an IT-Stellenangeboten, eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Hotspots für die Malware-Entwicklung spielen.

Cyber-Kriminalität im geografischen Wandel

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