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Conficker (Kido) griff deutsch Hochschule an

Der Computerwurm Conficker / Downadup scheint nicht zu stoppen zu sein, nachdem der seit Oktober aktive Wurm unter anderen in Frankreich, Großbritannien und Deutschland Teile der Armee lahm gelegt hatte, hat er sich nun in Güstrow die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege als Opfer ausgesucht, so dass da alle Verbindungen zum Internet vom Netz genommen werden mussten.

Diesmal ist der Wurm scheinbar von den Sicherheitsprogrammen rechtzeitig erkannt worden, so dass die Techniker sofort die Server vom Netz genommen haben bevor er sich ausbreiten oder Daten aus dem Internet nachladen konnte. Der Lehrbetrieb der Studenten wurde von dem Zwischenfall nicht lahmgelegt, sie können offline am Pc arbeiten, wollen sie z.B.allerdings etwas ausdrucken müssen sie den Druckauftrag per USB-Stick dem Drucker erteilen.

Für die Techniker der Hochschule bedeutet das überprüfen aller Rechner jede Menge zusätzliche Arbeit. Man vermutet, dass Conficker oft via Autorun die Netzwerke von Behörden und Unternehmen angreift, was nur dann klappt wenn nicht alle Windows-Sicherheits-Updates auf dem Rechner sind.

Da das abschalten der Autorun-Funktion von Windows als Gegenmaßnahme oft nichts nutzte wurden von Microsoft nun neue Patches dagegen veröffentlicht. Obwohl Microsoft ein Kopfgeld von 250.000 Dollar auf die Autoren von Conficker ausgesetzt hat verbreitet er sich ungehindert in immer neuen Versionen weiter.

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