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Chinesischer Webfilter soll geklauten Code enthalten

Nach einer neuen Vorgabe der chinesischen Regierung müssen alle neuen Computer in Kürze mit einer Jugendschutzsoftware ausgeliefert werden. Ausgerechnet diese Software soll aber gegen die Urheberrechte eines US-Anbieters verstoßen.

Die kalifornische Firma Solid Oak Software behauptet, dass die von der chinesischen Firma Jinhui Computer System Engineering entwickelte Filtersoftware teilweise proprietären Code enthält, der eigentlich aus dem von ihr vertriebenen Produkt CyberSitter stammt.

Es gebe Codestücke, die sehr verdächtig sind, weil sie mit von Solid Oak entwickelten Verschlüsselungstechnologien arbeiten, so Brian Milburn, Chef des Unternehmens, gegenüber dem ‚Wall Street Journal‘. Außerdem sei eine Liste zu filternder Wörter übernommen worden.

Solid Oak hofft nun, eine einstweilige Verfügung erwirken zu können, die es US-Herstellern verbietet, die angeblich urheberrechtsverletzende Software auf ihren Computern zu vertreiben. Insgesamt wird es dem Unternehmen jedoch kaum möglich sein, gegen die unautorisierte Verwendung seines Codes in der chinesischen Software vorzugehen. Schließlich wird diese nur in China angeboten, wo Solid Oak seine Rechte nach den dort gültigen Gesetzen durchsetzen müsste.

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