Chinesische Hacker greifen Indien an

Laut einem Bericht der Indiatimes Infotech greifen chinesische Hacker das Land Indien regelmäßig an und zwar nahezu jeden Tag. Das Ziel der Hacker waren Unternehmen, Regierungseinrichtungen und Behörden. Bei ihren Angriffen setzen die Angreifer sowohl Keylogger als auch Botnetzwerke ein. Die indischen Sicherheitsexperten gehen von bis zu 50.000 Rechnern aus, die Teil eines Botnetzwerks sind. Nach Angaben der indischen Behörden würden die Angriffe geplant durchgeführt und diese Hacker-Angriffe seien nicht zufällig sowie keine Privatpersonen dafür verantwortlich, berichtet die PC-Welt.de heute.

Das Land China führe regelmäßig Scans der indischen Netzwerke durch und dadurch jederzeit bereit die Infrastruktur des Subkontinents lahmzulegen. Dies wäre jedoch nur der Fall, wenn zu einem größeren Konfikt zwischen Indien und China kommen sollte. Wie das IT-Magazin weiter berichtet, will Indien sogar zum Gegenangriff übergehen da man über ausreichend Fachkräfte verfüge welche in der Lage wären einen solchen Angriff auf die als unsicher geltenden chinesischen Netzwerke durchzuführen.

Im vergangenen Jahr machte China von sich reden, als auf Rechnern der Bundesregierung offenbar chinesische Trojaner entdeckt worden waren. Diese Trojaner waren dazu in der Lage sensible persönliche Daten zu entwenden. Zwischen Indien und China gibt es eine natürliche Feindschaft obwohl beide Länder freundlich miteinander umgehen zu versuchen. Die zwei Länder kämpfen um die politische und wirtschaftliche Macht in Asien und sowohl China als auch Indien gelten als Wachstumsmotoren der Weltwirtschaft.

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