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Chinesische Hacker drangen ins Netzwerk des Weißen Hauses

Chinesische Hacker sind einem Bericht der Financial Times nach in das Computernetzwerk des Weißen Hauses eingedrungen und haben sich Zugriff zum Emailverkehr zwischen Regierungsmitgliedern verschafft.

Die Angreifer schafften es dabei jedesmal schnell zuzuschlagen, noch bevor die Sicherheitsexperten die Lücken schließen konnten. Konkrete Beweise fehlen, doch die mit dem Fall Beauftragten der Regierung vermuten, die chinesische Regierung habe die Angriffe finanziert. Das gezielte, professionelle Vorgehen der Hacker würde diese Rückschlüsse zulassen, heißt es.

Die 2007 ins Leben gerufene „National Cyber Investigative Joint Task Force“ hat die Angriffe entdeckt. Offiziellen Aussagen nach hätten die Hacker lediglich Zugriff auf das nicht klassifizierte Netzwerk erlangt, das als wichtig klassifizierte Netzwerk bleib unberührt. Man habe nur kurzfristig durchbrechen können, dauerhaft konnten die Hacker ihr Unwesen nicht treiben.

Die USA haben im Laufe des vergangenen Jahres verstärkt Maßnahmen gegen Cyber-Attacken getroffen. Im Sommer konnten Ermittler Angriffe auf die Computernetzwerke der Kampagnen-Zentralen von Barack Obama und John McCain registrieren. Auch hier führte man die Spuren nach China zurück. Die Angreifer luden damals zahlreiche Informationen zu den jeweiligen Präsidentschaftskampagnen herunter.

Während nach außen hin lediglich vor Schutzmaßnahmen gegen Cyber-Attacken die Rede ist, vermuten Regierungen weltweit, dass die USA selbst Cyber-Spionage einsetzt. Ein Reporter der Washington Post etwa etndeckte, dass die USA die Irakische Regierung belauschte.

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