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Bundeskriminalamt knackt Phishing-Bande

Das BKA ist sich sicher, Schäden in Millionenhöhe beim deutschen Online-Banking verhindert zu haben. Sieben Mitglieder einer international agierenden Phishing-Bande seien festgenommen worden.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das BKA teilten heute mit, sieben Mitglieder einer Phishing-Bande festgenommen zu haben. Schon seit Dezember 2005 laufe ein Ermittlungsverfahren gegen insgesamt zehn deutsche und litauische Staatsangehörige – in Polizeisprache „Mitglieder einer kriminellen Vereinigung“.

Die Gruppierung habe geplant, Gelder von Online-Konten deutscher Kreditinstitute in großem Umfang zu stehlen, nachdem sie das „Abfischen“ der Kontendaten durch Trojaner erreicht hätten. Die Schädlinge hätten Passwörter und TANs ausgespäht und an die Täter übermittelt, berichtet das BKA.

Die Phisher hatten bereits Wohnungen gemietet und Konten eröffnet, um das abgezweigte Geld mit legalen Adressen „zwischenzuspeichern“, bevor es auf internationale Konten überwiesen wird. Sechs solcher Wohnungen in den Orten Frankfurt, Wetzlar, Gießen, Stauffenberg, Lich und Allendorf wurden durchsucht, die Täter festgenommen und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Bundeskriminalamt knackt Phishing-Bande

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