„Brain“ feiert 25. Geburtstag

Die erste MS-DOS-Malware namens Brain feiert in diesem Monat ihren 25. Geburtstag. Entwickelt wurde der Schädling damals in Pakistan, um mögliche Raubkopierer aufspüren zu können.

In diesem Zusammenhang veröffentlichte unter anderem das ‚Time Magazin‘ damals einen Artikel über diesen Schädling. Darin heißt es, dass die beiden Brüder Amjad und Basit Farooq Alvi den Softwareladen namens Brain Computer Services betrieben. Über diesen Laden wurden in erster Linie angeblich Raubkopien verkauft. Die Malware namens Brain wurde bei den verkauften Programmen, die damals noch auf Diskette gespeichert wurden, im Bootsektor versteckt. Der eigentliche Bootsektor der Diskette wurde in diesem Zusammenhang auf einen anderen Teil des Speichermediums ausgelagert. Im Endeffekt war der Schädling für einen langsameren Zugriff auf die Inhalte verantwortlich. In manchen Fällen wurden die Disketten dadurch sogar unbrauchbar. Laut dem Magazin hat einer der Brüder damals den Schadcode selbst programmiert. Auf diese Weise wollte er an der Punjab University mögliche Raubkopierer ausfindig machen.

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