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Botnet-Betreiber drohen 60 Jahre Haft

John Schiefer aus Los Angeles hat zugegeben, 250.000 Computer mit Malware infiziert, und dadurch Kontodaten tausender Nutzer gestohlen zu haben.

Nun droht dem 26-Jährigen eine Gefängnisstrafe von bis zu 60 Jahren und eine zusätzliche Geldstrafe in Millionenhöhe, erklärte das Büro der Staatsanwaltschaft von Los Angeles gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Schiefer hatte zusammen mit anderen, bislang nicht identifizierten Mittätern, Malware auf Rechner gespielt, die heikle Informationen, wie Kontodaten und PayPal-Accounts auslesen konnte. So kam er an Usernamen und Passwörtern, die er dazu nutzte, um auf mehrere Bankkonten zuzugreifen. Bislang ist noch nicht klar, wie viel Geld tatsächlich gestohlen wurde und wie viele Personen wirklich zu Schaden gekommen sind.

Der Angeklagte arbeitete tagsüber als IT-Sicherheitsberater. Im Untergrund-Netzwerk war er aber schon längere Zeit als “Botmaster“ bekannt. Demnach lag seine Spezialisierung auf “Botnet-Attacken“. Dabei werden Computer mit Schadprogrammen unter Beschlag genommen, die Hacker haben dann die Möglichkeit die Rechner ferngesteuert zu kontrollieren.

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