News

BKA warnt vor neuer Masche der Internetkriminellen

Das Bundeskriminalamt hat vor einer neuen Methode der Abzocke im Internet gewarnt. Dabei werden Personen ohne deren Wissen als Hehler eingesetzt. Die Online-Kriminellen werben mit Hilfe von ungezielt gestreuten Spam-Mails Verbraucher an und beauftragen sie, Pakete entgegenzunehmen und weiterzuleiten.

Über E-Mails bieten die Täter Stellen als Warenagenten an, womit sich tausende Euro im Monat verdienen ließen. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Montag mitteilte, werden diese sogenannten Warenagenten mit Provisionen von angeblich 30 Euro pro weitergeleitetem Paket und anderen Vergünstigungen gelockt. Versand- und Benzinkosten werden angeblich erstattet.

Die Täter ersteigern oder kaufen mit Geld, das sie zuvor mit Phishing oder Kreditkartenbetrug von Bankkonten gestohlen haben, Waren bei Internet-Auktionshäusern wie eBay. Diese lassen sie an die Warenagenten schicken, die sie dann weiterleiten zum Beispiel an Packstationen deutscher Postdienstleister. Dadurch bleiben die Täter selbst anonym.

Das BKA rief Verbraucher auf, keinesfalls auf Jobangebote wie „7.858 pro Monat ist vorstellbar. Anlieferer gesucht! Fahrzeug kann gestellt werden“ zu reagieren. Mit echt wirkenden Arbeitsverträgen solle das Arbeitsangebot seriös erscheinen, erklärte das BKA weiter. Tatsächlich aber könnten sich Personen, die widerrechtlich erlangte Waren weiterleiteten, der Hehlerei strafbar machen. Darüber hinaus müssten sie mit zivilrechtlichen Ansprüchen bei der Regulierung entstandener Schäden rechnen, warnte das BKA.

BKA warnt vor neuer Masche der Internetkriminellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach