News

Über 200 neue Banking-Trojaner täglich

Die Anzahl der neu erscheinenden Banking-Trojaner steigt exponentiell.

Der Trend zum kriminell motivierten Schadprogramm zeigt ungebremst nach oben – wie auch zum bequemen Ausführen von Bankgeschäften übers Internet. Beides zusammen stellt jedoch eine hochbrisante Kombination dar. Die Virenlabore von PandaLabs haben allein im ersten Halbjahr 2007 über 40.000 Banking-Trojaner registriert. Waren es Anfang 2005 noch etwa 200 neue Banking-Trojaner im Monat, sind es momentan mehr als 200 Exemplare täglich, die entdeckt werden.

Banking-Trojaner werden eingesetzt, um Logins von Usern, die auf Online-Bankdienste zugreifen, abzufangen. Dabei protokollieren sie Benutzernamen, Passwörter, PINs, Kreditkarten- und Kontonummern mit. Mit diesen Daten verschaffen sich die Kriminellen Zugang zu den Bankkonten der User, um diese zu leeren.

Die Sicherheitsmaßnahmen von Banken mit Online-Services werden zwar immer ausgereifter, jedoch können sie bei diesen Attacken kaum greifen, da hier der Nutzer die Schwachstelle ist. So können Banken wenig dagegen tun, dass User darauf vertrauen, auf der richtigen Website ihre Transaktionen durchzuführen. Denn es kann sich dabei auch um manipulierte, der Originalseite perfekt nachgeahmte Seiten handeln, die nur den Zweck erfüllen, Benutzerdaten zu stehlen.

Über 200 neue Banking-Trojaner täglich

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach