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Australien erklärt Laserpointer zu Schusswaffen

Der australische Bundesstaat New South Wales – in dem Sydney liegt – hat die Nutzung von Laserpointern stark eingeschränkt. Hintergrund ist nach Angaben der Agentur Reuters, dass die Laserpointer verwendet wurden, um Piloten zu blenden.

Gegenstand der Regulierung sind hochleistende Laserpointer, sogenannte ‚Star Pointer‘. Diese werden unter anderem von Astronomen genutzt.

Die Star Pointer gelten in New South Wales jetzt als Waffen und dürfen nur mit einer Genehmigung der Behörden eingesetzt werden. Ein Missbrauch der Star Pointer kann mit einem Freiheitsentzug von bis zu 14 Jahren bestraft werden.

Zuvor hatte bereits die australische Bundesregierung angekündigt, den Import von Laserpointern zu kontrollieren. Die Einfuhr der Geräte soll künftig wie der Import von Schusswaffen abgewickelt werden.

Piloten von Flugzeugen und Hubschraubern hatten berichtet, dass sie während des Starts und während der Landung mit den Star Pointern „beschossen“ wurden. Das Laserlicht war so stark, dass es zu zeitweiligen Erblindungen führte.

Die Vorfälle sorgten für großes Aufsehen. Die Polizei musste die Geheimdienste um Ermittlungshilfe bitten, in den Zeitungen war von den „Laser-Irren“ die Rede.

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