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Arafat-Spam löst Nigeria-Scams ab

Wie die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ berichtet, werden die berüchtigten Nigeria-Hilfsmails durch neue Versuche, Geld abzuzocken; ersetzt. Süffisant beschreiben die Redakteure die „herzergreifenden, streng vertraulichen Briefe aus Nigeria oder anderen Krisenherden“, die bislang die Nutzer abzockten: „X, Sohn (Tochter, Witwe) des bei einem Putsch umgekommenen Y, sucht vertrauenswürdige Hilfe, um Millionen einem korrupten Regime zu entziehen“.

Doch die Tage der „Nigeria-Scams“ sind gezählt: Die Bande, die am meisten dieser Mails produzierte und Millionen kassiert hatte, ist gefasst, und die Internet-User glauben ohnehin nicht mehr an diese Geschichten.

Nun versuchen es weitere Betrüger mit ähnlichen Geschichten von Yassir Arafats Witwe: „Ich bin SUHA“, heißt es am Anfang der Mail, „Frau von Yasir Arafat, des vor Kurzem in Paris verstorbenen palästinensischen Oberhaupts. Seit seinem Tod hat mich die gegenwärtige palästinensische Führung in ein Stadium der Verzweiflung, Verwirrung, Demütigung und Hoffnungslosigkeit versetzt“ und natürlich ist da ein bisschen Geld zu treuen Händen für die Arafat-Erbin zu verwalten.

Mal sehen, wer der vermeintlichen Suha Arafat beisteht. Menschen, die sich übers Ohr hauen lassen, gibt es bekanntlich zuhauf im Internet.

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