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Apple schließt OS-X-Lücke von Hacker-Wettbewerb

Die auf dem Hacker-Wettbewerb Pwn2Own demonstrierte Sicherheitslücke im Betriebssystem Mac OS X wurde jetzt geschlossen. Das Problem betrifft die Client- und Serverversionen 10.5 (Leopard) und 10.6 (Snow Leopard).

Der Sicherheitsforscher Charlie Miller hatte die Lücke auf dem Hacker-Wettbewerb Pwn2Own demonstriert, indem er eine zuvor präparierte Website mit dem Browser Safari aufrief. Anschließend konnte er die volle Kontrolle über das Macbook übernehmen.

Laut dem Security Bulletin von Apple ist es aber nicht der Browser, der die Sicherheitslücke aufweist, sondern die Apple Type Services. Ruft man ein Dokument mit einer speziell manipulierten Schriftart auf, so kommt es zum Problem bei der Behandlung der eingebetteten Schrift.

Beim Hacker-Wettbewerb Pwn2Own 2010 wurden noch in vielen weiteren Programmen Sicherheitslücken aufgedeckt. So konnte beispielsweise die SMS-Datenbank des iPhones über eine manipulierte Website ausgelesen werden. Bislang wurde dafür noch kein Patch angekündigt. Auch der Internet Explorer 8 unter Windows 7 weist eine offene Sicherheitslücke auf.

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