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Apple kann Software vom iPhone entfernen

Apple-Chef Steve Jobs hat bestätigt, dass Apple in der Lage sei, auf einem iPhone installierte Software aus der Ferne wieder zu entfernen.

Das kürzlich aufgekommene Gerücht, Apple könne Software vom iPhone löschen, hatte für Aufruhr unter den Entwicklern gesorgt. Mittlerweile hat Apple-Chef Steve Jobs erklärt, dass man tatsächlich dazu in der Lage sei. Entwicklern war Code aufgefallen, nachdem das iPhone regelmäßig eine Apple-Website kontaktierte. Das ließ den Verdacht aufkommen, dass Apple diese Funktion nutzen könnte, um unerwünschte Software vom iPhone zu entfernen.

Im Gespräch mit dem Wall Street Journal bestätigte Apple-Chef Steve Jobs, dass diese Funktion tatsächlich existiere. Jobs verteidigte diese Funktion damit, dass Apple ein Gegenmittel in der Hand haben müsse, falls es einmal einem schädlichen Programm gelingen sollte, über den App Store verbreitet zu werden. „Wir hoffen, dass wir niemals diesen Hebel ziehen müssen, aber es wäre von uns nicht zu verantworten, wenn wir nicht einen derartigen Hebel zum Ziehen hätten“, sagte Jobs.

Apple überprüft jede Software, bevor sie iPhone-Anwendern über den App Store zum Download angeboten wird. Dennoch, so scheint es, lässt sich zumindest theoretisch nicht ausschließen, dass ein Angreifer erfolgreich versuchen könnte, über den App Store eine Software zu verbreiten, die auf Kommando Schaden anrichtet und beispielsweise persönliche Daten ausspioniert.

Für Diskussionen hatte in der vergangenen Woche auch die von einem deutschen Entwicker stammende Spaß-Applikation „I am Rich“ für das iPhone gesorgt. Die sinnfreie Applikation blendete nach der Installation einen Edelstein auf dem Display ein. Der Preis für den Spaß: 999 US-Dollar. Apple fand das alles allerdings nicht so lustig und ließ die Applikation, obwohl zunächst für den App Store zugelassen, wieder vom App Store entfernen. Es wird vermutet, dass ein App-Store-Nutzer „I am Rich“ für einen Scherz von Apple hielt, auf den „Kaufen“-Button drückte und sich dann ärgerte, dass er tatsächlich 999 US-Dollar ärmer war…

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