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Apple entschärft „Safari Carpet Bomb“

Apple schließt mit dem Update 3.1.2 der Windows-Version des Safari-Browsers vier Sicherheitslücken. Dazu gehört auch das als „Safari Carpet Bomb“ bezeichnete Verhalten, Dateien bei Downloads standardmäßig und ohne Rückfrage auf dem Desktop abzulegen. Zusammen mit dem Internet Explorer, der DLLs im Unterschied zu anderen Anwendungen auch auf dem Desktop sucht, kann sich daraus ein Sicherheitsproblem ergeben.

Ursprünglich wollte Apple im Verhalten seines Browser kein Problem erkennen, sah sich durch die öffentliche Diskussion aber wohl doch gezwungen, zu reagieren. Safari fragt den Anwender nun künftig, wohin er die Datei speichern möchte. Zudem schlägt Safari standardmäßig einen eigenen Download-Ordner vor. Ob Microsoft nun noch mit einem eigenen Patch dem Internet Explorer das seltsame Verhalten zur Suche nach Bibliotheken abgewöhnt, ist unbekannt.

Außerdem hat Apple einen Fehler in WebKit beseitigt. Unter Umständen führte der Besuch einer Seite mit manipulierten JavaScript-Arrays zum Absturz des Browsers. Apples Bericht zufolge soll auch das Einschleusen und Ausführen von Code durch den Fehler möglich sein. Zudem führt Safari heruntergeladene, ausführbare Dateien automatisch aus, wenn die dafür erforderlichen Einstellungen in den Zonen im Internet Explorer 6 oder 7 vorgenommen wurden.

Was genau der Safari mit den Zonen des IE zu tun hat, ist nicht dokumentiert. Offenbar berücksichtigt oder importiert Safari diese Einstellungen – eine Funktion zum Aktivieren oder Deaktivieren fehlt Safari jedoch. Das Update bügelt noch einen Speicherfehler im Umgang mit BMP- und GIF-Bildern aus, mit dem sich Teile des Speichers einsehen lassen.

Die neue Version soll über die automatische Aktualisierungsfunktion angeboten werden und steht auch manuell zum Download bereit. Für die deutsche Ausgabe scheint Version 3.1.2 derzeit aber noch nicht zur Verfügung zu stehen.

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