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Android-Update auf Version 4.4.2 schließt Flash-SMS-DoS-Sicherheitslücke

Google hat eine bekannte Sicherheitslücke in seinen Nexus-Smartphones geschlossen, die die Anwender dem Risiko SMS-basierter Denial-of-Service-Attacken ausgesetzt hat.

Das Unternehmen veröffentlichte das Patch zusammen mit einer Android-Aktualisierung auf Version 4.4.2 für die Geräte Nexus 4, 5, 7 und 10.

Laut FunkyAndroid.com, einer britischen Site, die jedes Android-Update analysiert und ein Veränderungsprotokoll erstellt, repariert die Version die Sicherheitslücke “d00f7cd: Android Denial-of-Service-Attacken unter Verwendung von Flash-SMS.”

Die DoS-Attacke wurde erstmals Ende November von dem Experten Bogdan Alecu auf einer Sicherheitskonferenz in Bukarest, Rumänien, vorgeführt. Vor der Aktualisierung waren Angreifer in der Lage, ein Trommelfeuer von SMS-Mitteilungen der Klasse O an ein Nexus-Gerät zu senden, so dass dieses neu gestartet werden musste, abstürzte oder die Verbindung zum mobilen Internet abgebrochen wurde.

Solche Flash-SMS wurden früher einfach eine nach der anderen türmten sich früher praktisch auf dem Bildschirm des Gerätes auf und stauten sich dort, so dass sie zu den eben erwähnten Problemen führten. Nach dem Update werden die Nachrichten einzeln angezeigt, und zwar erst sobald der Nutzer die vorhergehenden geschlossen hat.

Das Patch erscheint fast ein halbes Jahr später als – nach Aussage von Alecu – von Google versprochen und über ein Jahr, nachdem Alecu, der auch als Systemadministrator für das holländische IT-Unternehmen Levi9 tätig ist, den Bug ursprünglich entdeckt hat.

Das 4.4.2-Update repariert zudem eine andere DoS-Sicherheitslücke, die in Erscheinung trat, sobald ein Gerät eine WAP-Push-Nachricht von 0-Byte-Länge erhielt und bringt überdies einige kosmetische Veränderungen der Geräte mit sich, inklusive einiger Kamera-Verbesserungen, die die Weißbalance, die Verschlussverzögerung sowie die Fokussierungsgenauigkeit betreffen.

Quelle: threatpost

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