Amerikaner lieben Pizza, nicht Spam

In den USA wurde ein Prozess zum Schutz der Rechte und gesetzlichen Interessen der amerikanischen Konsumenten von Papa John’s Pizza angestrengt – ein Unternehmen, das 500.000 illegitime Textnachrichten mit Werbung für seine Produkte verschickt hat.

Die Initiatoren der Sammelklage fordern Schadensersatz für Spam, wie in dem föderalen Gesetz Telephone Consumer Protection Act – Gesetz zum Schutz der Rechte von Telefonnutzern – vorgesehen ist. Fällt die Entscheidung zu Gunsten der Kläger aus, so muss Papa John’s International als Kompensation mehr als 250 Millionen Dollar zahlen –500 Dollar für jede unerwünschte SMS.

Nach Angaben der Kläger erscheint die Werbung für Produkte von Papa John’s sofort nach einer Pizzabestellung und ohne jegliche vorherige Zustimmung des Empfängers. Viele Besitzer von mobilen Geräten versuchten, mit dem Werbeversender Kontakt aufzunehmen, um ihn aufzufordern, den Strom von Junk-SMS zu stoppen – allerdings ohne erkennbaren Erfolg. Es ist durchaus möglich, dass der Prozess zum SMS-Spam und unredlichem Marketing, von dem über das ganze Land verteilte Nutzer betroffen sind, dazu beiträgt, dass die übereifrigen Geschäftsleute zur Vernunft kommen und so das gewünschte Resultat erzielt wird.

Quelle:

telemarketingattorneys.com

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