News

Amazon war am Sonntag offline

Es war offensichtlich nur eine kurze Zeitspanne, während der Amazon.de und einige andere Amazon-Seiten (Amazon.co.uk, amazon.fr, amazon.es) nicht erreichbar waren. Von etwas über 30 Minuten Offline-Dasein am Sonntagabend ist die Rede. Der Ausfall war laut Amazon gegen 22.45 Uhr wieder vorbei. Amazon.com war von dem Ausfall nicht betroffen. Doch im boomenden Weihnachtsgeschäft kommen Amazon selbst nur 30 Minuten teuer zu stehen.
Sofort machte das Gerücht die Runde, dass nun auch Amazon.de einem DDoS-Angriff von Wikileaks-Sympathisanten zum Opfer gefallen sein könnte. Einen Grund dafür gäbe es durchaus: Amazon hatte Wikileaks seine Server als Hosting-Plattform entzogen. Angeblich weil Wikileaks gegen die AGBs von Amazon verstoßen habe. Daraufhin hatte die Internet-Gruppe „Anonymous“ zum Angriff auf die Amazon-Server aufgerufen.

Die Webauftritte verschiedener Finanzdienstleister wie MasterCard und Visa, die Zahlungen an Wikileaks stoppten, fielen der Rache der Wikileaks-Sympathisanten prompt zum Opfer – Paypal sah sich angesichts des Drucks der Wikileaks-Sympathisanten schließlich gezwungen, bereits eingegangene Spenden an Wikileaks doch noch weiterzuleiten. Die Server von Amazon.com sind bis dato aber ohne Probleme erreichbar; einen Giganten wie Amazon, der über riesige Rechenzentren verfügt, bläst man nicht einfach mal ebenso aus dem Web.

Laut Amazon wurden denn auch Amazon.de und die anderen betroffenen Amazon-Webauftritte einiger europäischer Staaten wie beispielsweise Großbritannien nicht Opfer einer DDoS-Attacke, sondern fielen einem Hardware-Defekt im europäischen Rechenzentrum von Amazon zum Opfer. Das sagte zumindest ein Amazon-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Amazon war am Sonntag offline

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

Berichte

Virologie mobiler Geräte 2016

Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Werbe-Trojaner, die in der Lage sind, Superuser-Rechte zu nutzen, weiterhin an. Im Verlauf des gesamten Jahres war das die Bedrohung Nummer eins und wir können bisher keinerlei Anzeichen für eine Trendwende in diesem Bereich erkennen.

Spam im Jahr 2016

Im Jahr 2016 haben sich in den Spam-Strömen verschiedene Veränderungen vollzogen. Die bedeutsamste Veränderung ist dabei sicherlich die Zunahme von Versendungen mit schädlichen Erpresser-Programmen. Wenn man berücksichtigt, wie relativ einfach diese Programme auf dem Schwarzmarkt zu haben sind, so wird sich diese Tendenz aller Wahrscheinlichkeit fortsetzen.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Jahresrückblick. Statistik für 2016

2016 war ein angespanntes und turbulentes Jahr im Cyberspace – von riesigen IoT-Botnets über Ransomware bis hin zu zielgerichteten Cyberspionage-Attacken, Finanzdiebstählen und Hacktivismus war alles vertreten – und sogar noch vieles mehr. Der Jahresrückblick und die Statistik für 2016 von Kaspersky Lab liefern einen detaillierten Überblick über diese Ereignisse. Die Kurzzusammenfassung finden Sie hier.

Kaspersky Security Bulletin 2016/2017. Die Ransomware-Revolution

Zwischen Januar und September 2016 hat sich die Zahl der Ransomware-Attacken auf Unternehmen verdreifacht, das ist gleichbedeutend mit einem Angriff alle 40 Sekunden. Der Markt für Ransomware-as-a-Service boomt, das Projekt NoMoreRansom wurde ins Leben gerufen: Für Kaspersky Lab ist Ransomware DAS Thema des Jahres 2016.

Abonnieren Sie unsere wöchentlichen E-Mails

Brandaktuelle Themen direkt in Ihr Postfach