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Aktienspam-Bande in Detroit angeklagt

Das Gericht wirft einer elfköpfigen Truppe Betrug und Aktienkursmanipulation mittels irreführender E-Mail-Nachrichten vor.

Die auf Aktienspam spezialisierten Angeklagten kaufen Aktien zu einem niedrigen Kurs und verschicken anschließend Spam-E-Mails, die wie professionelle Investment-Newsletter aussehen. In vielen Fällen kaufen die Empfänger solcher E-Mails tatsächlich die als Geheimtipp angepriesenen Wertpapiere und lassen somit den Aktienkurs tatsächlich steigen. Die Spammer veräußern daraufhin ihr großes Aktienpaket und erzielen somit einen satten Gewinn. Die Spam-Empfänger profitieren nicht von der Kurserhöhung, da der Kurs schnell wieder sinkt.

Angeklagt ist unter anderen der 52-jährige Alan M. Ralsky, der aber nicht vor Gericht erschien. Laut Medienberichten soll er mindestens 150 Millionen E-Mail-Adressen in seinem Verteiler haben. Ein Anwalt sagte gegenüber US-Medien, dass sich Ralsky womöglich in den nächsten Tagen stellen wird. Ihm drohen bis zu zwanzig Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Dollar. Neben Ralsky werden noch weiter sieben Mitglieder der Spam-Bande gesucht.

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