Adobe flickt gefährliche Lücken in Flash und Reader

Nicht nur Microsoft, sondern auch Adobe hält den Patch-Dienstag strikt ein. Letzte Woche schloss Adobe eine Reihe von Sicherheitslücke in Flash, Reader, Acrobat und Shockwave.

Der Softwareentwickler hält sich mit der Beschreibung dieser Lücken sehr zurück, er weist jedoch darauf hin, dass viele dieser Schwachstellen Cyberkriminellen die Möglichkeit geben, entfernt willkürlichen Code im angreifbaren System auszuführen oder dessen Absturz herbeizuführen. Die Updates für Adobe Reader/Acrobat korrigieren zahlreiche Fehler, die zu Speicherdefekten oder zum Pufferüberlauf in Software führen, die unter der Plattform Windows oder Mac läuft.

Adobe kommentiert seine Patches im Reader und Acrobat in seinem Informationsbulletin folgendermaßen:

  • Geschlossen wurden Sicherheitslücken, die es einem entfernten Anwender ermöglichen, willkürlichen Code durch einen Stack-Overflow auszuführen (CVE-2013-3351);
  • Schwachstellen wurden entfernt, die die entfernte Ausführung von Code über die Beschädigung des Speichers ermöglichen (CVE-2013-3352, CVE-2013-3354, CVE-2013-3355);
  • Sicherheitslücken wurden geschlossen, die die Ausführung von Code über einen Pufferüberlauf ermöglichen (CVE-2013-3353, CVE-2013-3356);
  • Fehler des Typs Ganzzahlüberlauf (integer overflow) wurden korrigiert, die die entfernte Ausführung von Code ermöglichen (CVE-2013-3357, CVE-2013-3358).

Das Update betrifft Adobe Flash Player 11.8.800.94 und frühere Versionen, die unter Windows und Macintosh laufen; Adobe Flash Player 11.2.202.297 und frühere Linux-Versionen; Adobe Flash Player 11.1.115.69 und frühere Versionen unter Android 4.x sowie Adobe Flash Player 11.1.111.64 unter Android 3.x und 2.x.

Was Shockwave angeht, so wurden zwei Sicherheitslücken geschlossen, die eine Beschädigung des Speichers verursachen, die die Möglichkeit zur entfernten Ausführung von Code auf den Plattformen Windows und Mac ermöglicht.

Quelle:
threatpost

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